Aus der Werkstatt XIII
Seit gut drei Wochen schreibe ich den dritten Band von Pandaemonia. Heute habe ich Seite 100 erreicht. Für mich ist das immer eine magische Grenze, die mir das Gefühl gibt: Das ist keine Fingerübung mehr, das wird ein richtiger Roman. Die ersten hundert Seiten sind außerdem immer die schwersten; danach geht es meistens leichter voran.
Pandaemonia III hat eine ganz andere Dramaturgie als die ersten beiden Bände. Während Die Stadt der Seelen eher ruhig anfängt, startet Band III mit einer Serie von kurzen Kapiteln, in denen sehr viel passiert. Das liegt daran, dass das Buch nahtlos an das Finale von Band II anschließt - zwischen den beiden Büchern vergehen nicht einmal 5 Minuten "Erzählzeit". Allmählich komme ich aber in ruhigere Fahrwasser und gebe den Figuren Zeit, mit den teils doch recht heftigen Veränderungen in ihrer Welt zurechtzukommen. Solche "nachdenklichen" Passagen sind erfahrungsgemäß nicht leicht zu schreiben, sie sind aber für die Stimmung der Geschichte immens wichtig, weil man darin vieles über die Charaktere und ihre Beziehungen erfährt.
Genau wie bei Band I und II werde ich ab und zu in meinem Journal die Arbeit an dem Buch dokumentieren. Wer mag, kann mir hier ein bisschen über die Schulter schauen. Fragen und Kommentare sind mir natürlich immer willkommen.

