Die Bruderschaft des Schwertes
Auch hier noch einmal die Information, die ich heute mittag von meiner Lektorin bekommen habe: Mein Roman Velnias hat jetzt einen "richtigen" Titel, Die Bruderschaft des Schwertes. Die Titelfindung war diesmal besonders schwierig, denn der Verlag und ich waren uns einig, dass das Buch einen Titel braucht, der sowohl zu einem historischen Roman passt, als auch phantastik-interessierte Leser anspricht. Denn genau wie seine beiden Vorgänger Der Gesandte des Papstes und Das Vermächtnis der Seherin ist dieser Roman Phantastik, die im irdischen Mittelalter spielt. Ich bin sehr froh, dass man sich im Verlag für Die Bruderschaft des Schwertes entschieden hat, denn ich finde, der Titel wird beiden Aspekten der Geschichte gerecht.
Was ist das für ein Buch?
Die Geschichte spielt sechs Jahre nach den Ereignissen, die ich in Der Gesandte des Papstes erzähle. Raoul und Jada leben in Konstantinopel, der sterbenden Hauptstadt des byzantinischen Reichs. Raoul ist Hauptmann in den Diensten des Kaisers, Jada und er haben eine Tochter. Die fünfjährige Naje ist kein gewöhnliches Kind, denn in ihren Adern fließt zu gleichen Teilen Menschen- und Djinnblut. Das erregt das Interesse des undurchsichtigen Barzin Ardeshir, ein persischer Kaufmann, dem man nachsagt, er sei reicher als der legendäre Templerorden - und dessen Absichten niemand kennt. Das ist die Ausgangslage der Geschichte, von der Die Bruderschaft des Schwertes erzählt.
Der Roman ist nicht nur die Fortsetzung von Der Gesandte des Papstes, er führt außerdem den Gesandten und Das Vermächtnis der Seherin zusammen, indem er Motive und Charaktere aus beiden Büchern aufgreift und weitererzählt. Die drei Romane bilden somit eine Einheit, ein kleines Universum, das mit Die Bruderschaft des Schwertes vollendet ist. Ob ich irgendwann dorthin zurückkehre, weiß ich noch nicht - aber wenn ich an die Figuren denke, die es bevölkern, an Raoul, Jada, Rahel, Narses, Svajoné und all die anderen, kann ich mir gerade nichts Angenehmeres vorstellen.

