Freitag, 27. Februar
Bei YouTube gibt es seit gut einer Woche ein Videointerview, bei dem ich ein wenig über Das Vermächtnis der Seherin plaudere. Entstanden ist der kurze Film bei einem Besuch im Verlag im letzten November. Ich hatte 39°C Fieber und konnte nur dank einer ordentlichen Dosis Grippostad aufrecht stehen. Also nicht wundern, wenn meine Stimme leicht belegt klingt und ich generell etwas blass um die Nase daherkomme ...
Das Skript von Orbis Alia ist inzwischen auf gut 130 Seiten angewachsen - schätzungsweise ein Drittel des ersten Bandes. (Allerdings bin ich bekanntlich nicht sehr gut darin, den Umfang meiner Bücher zu schätzen, während ich sie schreibe.) Alle wichtigen Haupt- und Nebenfiguren sind inzwischen mindestens einmal aufgetreten. Kapitel 8 gehört zum Seltsamsten, was ich jemals geschrieben habe. Eventuell werde ich es an den Anfang vorziehen: um einen phantastischen Aspekt früher einzuführen - und weil es ein bisschen schade um das Kapitel wäre, es erst auf Seite 100 zu bringen.
Der Titel Orbis Alia ist übrigens irreführend, denn er bezieht sich auf ein älteres Konzept. Davon bin ich schon vor einer Weile abgewichen, habe den Arbeitstitel aber behalten, um Verwirrung im Journal zu vermeiden. Das nur als Info für jene, die sich gefragt haben, ob der Roman etwas mit der keltischen Anderwelt (lat. "orbis alia") zu tun hat. Hat er nämlich nicht.

