Samstag, den 14. Juli 2007

Wenn der Sommer wegbleibt, muss man dahin gehen, wo der Sommer ist. Das haben sich Sandra und ich gedacht und sind für eine Woche nach Portugal geflogen, genauer gesagt in die Algarve – ganz genau: in den Ort Carvoeiro zwischen Lagos und Faro. Erholungsbedürftig wie wir waren, lagen wir die meiste Zeit am Pool und haben gelesen. (In meinem Fall: Die gläsernen Höhlen, Andreas Eschbach; Fegefeuer der Eitelkeiten, Tom Wolfe; Nachtzug nach Lissabon, Pascal Mercier.)

Ganz ohne Arbeit ging's allerdings nicht, aber ich habe es ruhig angehen lassen. Ich habe endlich den neuen Laptop eingeweiht, was angesichts des unvermeidlichen Windows Vista nicht gerade einfach war. Gewöhnungsbedürftig ist auch die neueste Word-Version. Nichts scheint mehr so zu sein wie früher, dafür gehören einige nervige (Fehl-)Funktionen endlich der Vergangenheit an. Zum Beispiel die gefürchtete Autokorrektur. Was mir bei früheren Word-Versionen nie gelungen ist – sie vollständig zu deaktivieren –, war hier ganz leicht. Zum Glück, denn es treibt einen zur Weißglut, wenn das Programm aus dem Namen einer Hauptfigur, "Madora", ständig "Madeira" macht. Zwar passend zu Portugal, in einem historischen Roman aber doch eher blöd.

Eins der Bilder von der Fotosession ist jetzt auf www.felbert.de zu sehen. Einfach auf der Startseite rechts bei "Kommerzielle Arbeiten" auf "Schriftsteller" klicken, und es erscheint eine Galerie. Der auf dem letzten Bild, das bin ich, ganz untypisch in ordentlichen Klamotten und mit entrücktem Blick, wie es sich für einen Romancier gehört.

Copyright 2012 Christoph Lode