Sonntag, den 01. Juli 2007

Hier mal wieder ein Lebenszeichen von mir. – Letzte Woche war ich in München bei meinem Verlag und habe meine Lektorinnen, den Verleger und die Damen von der Presse und dem Vertrieb kennengelernt. Alles nette Leute, von denen ich viele interessante Dinge über das Buchgeschäft erfahren habe (und über Elke Heidenreich und Karl-Heinz Rummenigge, aber das ist eine andere Geschichte). Bald wird sich auch entscheiden, mit welchem Titel das Antoniuszepter im Laden stehen wird. Sowie ich mehr weiß, vermelde ich es hier. Der Auslieferungstermin für die Hardcoverausgabe ist voraussichtlich der 18. Februar 2008, sodass der Roman um den 20. zu haben sein wird.

Letzten Mittwoch wurden Autorenfotos von mir gemacht. In einer fast 5-stündigen Fotosession in Heidelberg sind um die 1200 Bilder entstanden, von denen die besten verwendet werden – für den Buchumschlag, das Verlagsprospekt und diverse Marketingmaßnahmen, über die ich noch nichts Näheres weiß. Peter von Felbert, der Fotograf, hat mir inzwischen seine Auswahl geschickt, die mir sehr gut gefällt. Wer mehr über seine Arbeit erfahren will, sollte sich unbedingt seine sehenswerte Homepage www.felbert.de anschauen.

Währenddessen arbeite ich weiter an TABOR. Aus meinem Plan, die Rohfassung im August zu beenden, wird leider nichts. Ich musste einige Schwächen im Plot ausbügeln, was mich gut ein Drittel des Textes gekostet hat. Der Aufräumaktion sind einige Nebenfiguren und –handlungen zum Opfer gefallen, aber die Geschichte ist jetzt straffer, dichter und spannender. Solche drastischen Eingriffe in ein Manuskript sind immer schmerzlich, besonders wenn man schon so weit war wie ich. Aber Unzufriedenheit mit dem eigenen Text heißt, dass damit etwas nicht stimmt, weshalb man darauf hören sollte.

Copyright 2012 Christoph Lode